Alumnae und Alumni

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Dr. Daniel Kolb, Leiter Abteilung Raumentwicklung Kanton Aargau (Kantonsplaner), Alumnus 1993

«Aufgabe der Raumentwicklung ist es, die verschiedenen Ansprüche an den immer knapper werdenden Raum sorgfältig abzustimmen. Im Vordergrund steht die konsequente Innenentwicklung mit Qualität am richtigen Ort. Im Nachdiplomstudium in Raumplanung an der ETH Zürich konnte ich das kritische Argumentieren und interdisziplinäre Arbeiten üben.»  

 

 
Damian Jerjen, Ökonom und Raumplaner, Chef der Dienststelle für Raumentwicklung Kanton Wallis (Kantonsplaner), Alumnus 2009

«Raumplanung ist interdisziplinär. Dies wird im MAS Raumplanung der ETHZ gelebt. Die Projektarbeit in einem multidisziplinären Team begleitet und gecoacht von erfahrenen Praktikern war das grosse Plus dieser Weiterbildung! Lernen nicht im Labor, sondern auf dem Terrain.»

 
Prof. Dr. Pierre-Alain Rumley, ancien directeur de l’office fédéral du développement territorial ARE et professeur des Universités, Alumnus 1977

 «C'est pendant mes études à l'ORL que j'ai appris les méthodes qui m'ont ensuite été utiles pendant les 40 années suivantes.»

 
Dr. Renzo Simoni, CEO AlpTransit Gotthard AG, Alumnus 1989

«Infrastrukturen sind Treiber der Raumentwicklung und müssen zusammen mit der Siedlung integriert geplant werden. Im NDS Raumplanung an der ETH Zürich wurde diese ganzheitliche Sichtweise durch die multidisziplinäre Arbeitsweise an Projekten konkret vermittelt.»

 
Heidi Haag, Leiterin DIALOG SIEDLUNG, VLP-ASPAN, Alumna 2007

«Die raumplanerischen Herausforderungen können heute nur noch von Fachleuten gemeistert werden, die thematisch ein breites Wissen haben, interdisziplinär denken und gut vernetzt sind. Fast zehn Jahre nach meinem Studium MAS Raumplanung profitiere ich noch immer von den hochstehenden Fachreferaten, den intensiven Diskussionen im Rahmen der Projektarbeiten sowie den Kontakten zu Mitstudierenden und Dozenten.»

 
Ralph Etter, Leiter Amt für Raumentwicklung Kanton Appenzell Innerrhoden, Kantonsplaner, Alumnus 2003

«Erfolgreiche Projekte in der Raumplanung setzen das Zusammenwirken verschiedener Disziplinen und das gemeinsame Verkaufen der Ergebnisse voraus. Diese beiden Standbeine eines erfolgreichen Berufslebens werden im MAS vermittelt. Das berufsbegleitende Studium erfolgt mit Blick auf die tägliche Arbeit, was zu einer nachhaltigen Verinnerlichung des gelernten Wissens führt.»

 
René Hutter,  Kanton Zug, Kantonsplaner, Alumnus 1993

«Mehr Freiheit mindert die Gleichheit, mehr Gleichheit mindert die Freiheit (Isaiah Berlin). Dieser Satz trifft den Kern unseres raumplanerischen Arbeitens: Machen wir alles gleich und verlieren die Freiheit oder stehen wir Raumplaner/innen für Unterschiede, für massgeschneiderte Lösungen und für allfällige Fehler ein. Das Ringen mit solchen Fragen ist hart: Und genau dazu ist das MAS Raumplanung so wichtig, es vermittelt nicht die richtige Lösung, sondern fordert Denken, lässt Teams miteinander streiten und gibt uns das methodische Gerüst für unsere tägliche Arbeit in einem schwierigen Umfeld.»

 
Karl Heinz Hoffmann, Direktor des Regionalverbandes Hochrhein-Bodensee, Alumnus 1985

«Nach meinem Nachdiplomstudium in Raumplanung und meiner Tätigkeit als Oberassistent am ORL gehört das Denken und Leben über Grenzen - auch über die in unseren Köpfen - noch nach 26 Jahren zu meinem Alltag als Raumplaner in der Grenzregion Hochrhein-Bodensee (dies entspricht der schweizerischen Ebene der kantonalen Richtplanung). Mein Werkzeugkasten von damals begleitet mich täglich, bei konkreten Projekten, bei ad-hoc Organisationen, oder ganz einfach im «echten» Verwaltungsleben - und gerade dann, wenn sich Dinge einmal mehr völlig anders entwickeln als vorhergesagt oder gewünscht, und wenn die Zeit mal wieder unglaublich drängt. Das interdisziplinäre Lernen und Argumentieren - im damaligen NDS und heutigen MAS - halte ich mehr denn je für unabdingbar für unser Agieren in der Raumplanung.»

Georg Tobler  
Georg Tobler, Partner und Mitglied der Geschäftsleitung BHP Raumplan AG in Bern, Alumnus 1991

«Mitarbeit an der NEAT Gotthard, Aufbau der Agglomerationspolitik des Bundes, Projektleitung für das Raumkonzept Schweiz oder Geschäftsführung für die Hauptstadtregion Schweiz: Komplexe Aufgabenstellungen, die ein ergebnisoffenes, kreatives und interdisziplinäres Vorgehen erfordern.  Das NDS hat mir eine neue Gedankenwelt geöffnet und das methodische und menschliche Rüstzeug für meine verschiedenen Tätigkeiten mitgegeben. Wertvoll war vor allem der intensive Austausch mit den Mitstudierenden während der Gruppenarbeiten.» 

 
Jörg Saalbach, Director Interregional Alliance for the Rhine-Alpine Corridor EGTC, Mannheim, Alumnus 1983

«Die interdisziplinäre Ausrichtung des Nachdiplomstudiums mit den wirklich lehrreichen Veranstaltungen und praxisnahen Projektarbeiten haben mich beeindruckt. Noch heute zehre ich vom damals Gelernten. Nicht zuletzt hat mir der Abschluss an der ETH auch den Zugang zu interessanten Tätigkeiten in der Berufswelt eröffnet.»

 
Thomas Huwyler, Vorsteher Amt für Raumentwicklung Kanton Schwyz (Kantonsplaner), Alumnus 2009

«Die aktuellen Herausforderungen in der Raumentwicklung erfordern interdisziplinäres Denken und Handeln. Im MAS Raumplanung wird das notwendige Rüstzeug für die berufliche Tätigkeit im Umfeld der Raumplanung sowohl theoretisch vermittelt als auch an praktischen Fragestellungen geübt. Besonders wertvoll ist der Erfahrungsaustausch mit Berufskollegen aus Verwaltung und privaten Büros. Bis heute profitiere ich in meiner beruflichen Tätigkeit vom Netzwerk des MAS Raumplanung.»

 
Martin Vinzens, Chef der Sektion Siedlung und Landschaft im Bundesamt für Raumentwicklung ARE, Alumnus 1992

«Ein Projekt braucht nicht nur eine gute Idee sondern auch einen kreativen Umsetzungsprozess. Das MAS hat mich gelehrt, diesen Prozess bewusst zu planen und offen zu bleiben für die verschieden Chancen, die im Laufe der Umsetzung genutzt werden können.»


 
Dr. sc. Andrea Näf-Clasen, Leiterin Amt für Raumentwicklung Kanton Thurgau (Kantonsplanerin) Alumna 2001

«Raumplanung primär als Entwicklungs- und Gestaltungsprozess mit zahlreichen Beteiligten und Disziplinen zu begreifen, ist für mich zentraler Gewinn der NDS-/Master-Ausbildung - praxisnah, aber mit sehr engem wissenschaftlichen Bezug.
Die Arbeit in interdisziplinären Teams an aktuellen Fallbeispielen und das erstklassige Lehrangebot sind dabei die massgeblichen Erfolgsfaktoren. Bis heute profitiere ich vom erhaltenen methodischen Werkzeugkasten, dem Wissensmanagement sowie dem wertvollen fachlichen und menschlichen Netzwerk, dessen Aufbau in dieser Zeit begann!»

 
Klaus-Dieter Schnell, Politologe und Raumplaner, Geschäftsführer Internationale Bodenseekonferenz (IBK) Alumnus 1996

«Das Raumplanungsstudium an der ETH war für mich die ideale Ergänzung meines fachlichen Backgrounds aus Politikwissenschaft und Psychologie. Inter- und transdisziplinäre Denk- und Arbeitsweisen, Studienarbeiten (fast) unter Realbedingungen und instruktive Lehrveranstaltungen haben ein gutes Fundament für spätere Tätigkeiten in der raumwirtschaftlichen Forschung, der partizipativen Planung und in der Politikberatung gelegt.»

Enrico Slongo, Stadtbaumeister, Vorsteher des Stadtbauamts der Stadt Langenthal. Alumnus 2013

«Den Raum testen stärkt das Verständnis für den Ort, für die Art und das Mass der Nutzung und bringt die verschiedenen Interessensvertreter an einen Tisch. Die Testplanung, das Studienverfahren oder der Workshop sind wichtige Instrumente auf dem eingeschlagenen Weg der Innenentwicklung.»


 
Susanne Gatti, Dienststellenleiterin Planungs- und Naturschutzamt des Kantons Schaffhausen (Kantonsplanerin)
Alumna 1985

«Die Erwartungen an die Raumplanung in Zeiten wachsender Bevölkerung, starken Migrationsbewegungen, hoher Mobilität, zunehmender Urbanisierung und schwindenden Kulturlandes sind hoch und die räumliche Konflikte zwischen verschiedenen Nutzungsansprüchen nehmen stetig zu. Das Nachdiplomstudium Raumplanung (NDS) an der ETH Zürich hat mir das nötige breite Wissen zu diesen aktuellen Fragen der räumlichen Entwicklung vermittelt. Das Fundament/Rüstzeug für die aktuellen Herausforderungen der Raumplanung, das an der ETH gelehrt wird, ist sowohl praxisnah als auch wissenschaftlich orientiert. Insbesondere die Ausrichtung auf ein interdisziplinäres und ergebnisoffenes Handeln, betrachte ich heute als wichtiger denn je, um komplexe Aufgaben zu meistern. Darüber hinaus hat das NDS meine Haltung für eine menschengerechte und nachhaltige sowie ästhetisch und kulturell anspruchsvolle Gestaltung unserer Umwelt zu entwickeln, geformt und gestärkt.»

 
Hans-Georg Bächtold, Dipl. Forst-Ing. ETH/SIA - Raumplaner ETH/NDS
Geschäftsführer, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Alumnus 1988

«Am ORL habe ich gelernt, dass die Raumplanung, Architektur und Ingenieurbaukunst, die ja ihrer Natur nach generationenübergreifend sind, einen essentiellen, gerade auch kulturellen Beitrag dazu leisten müssen, Gesellschaften vor Augen zu führen, dass es eine attraktive Zukunft gibt und dass es unser aller Aufgabe ist, diese zu gestalten. Ja, dass es noch dazu eine spannende, schöne und auch machbare Aufgabe ist. Mitnehmen auf diesen gestalterischen Weg müssen wir auch, dass es immer um den Lebensraum für Menschen geht und diese sich in den von uns gestalteten Städten, Siedlungen und Landschaften zuhause fühlen sollen.
Und weil der Mensch im Mittelpunkt steht, müssen wir berücksichtigen, dass die Wertschätzung des Lebensraumes ein immaterielles Gut ist, abgeleitet aus der Gesellschaft und ihren Individuen selber. Wie andere Werte ist sie deshalb stets im Wandel. Dass Mass der Wertschätzung beruht auf einem Konsens, der stets neu erarbeitet werden muss. Den entsprechenden Wertebildungsprozess in Gang zu halten, ist neben dem hochwertigen Planen, Bauen und Betreiben die zentrale Aufgabe aller am Bauwerk Mitwirkenden auf dem Weg in die Zukunft.»

MAS Raumplanung | Alumni
 
 
URL der Seite: http://www.masraumplanung.ethz.ch/portrait/alumni.html
20.07.2017
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